Migros-Angestellte fordern Lohnerhöhung

Heute haben die Migros-Angestellten unterstützt von der Unia bessere Löhne gefordert. Nach ihrem unermüdlichen Einsatz während der Pandemie sagen die Mitarbeitenden laut und deutlich: «Jetzt sind wir dran!» Das werden sie auch am 30. Oktober bekräftigen: In der ganzen Schweiz finden Demonstrationen für die Anerkennung essentieller Berufe statt.

Es braucht endlich Lohnerhöhungen für alle! Das ist die klare Forderung des Migros-Personals, das sich heute in der ganzen Schweiz Gehör verschafft. Die Migros gehört eindeutig zu den Siegerinnen der Pandemie. Die Abschlüsse zeigen: Die Arbeitsproduktivität ist gestiegen – jetzt müssen auch die Löhne rauf!

Migros-Löhne hinken hinterher

Trotz guter Ergebnisse im Jahr 2020 sind die Lohnerhöhungen bei der Migros seit Jahren tiefer als anderswo, das gilt auch für die Mindestlöhne. Viele Angestellte leiden infolge der steigenden Teuerung unter einem Kaufkraftverlust. Und das in einer Zeit, in der die Arbeit immer verdichteter und von den Angestellten immer mehr Flexibilität erwartet wird. Vom enormen Engagement während der Pandemie sprechen wir schon gar nicht.

Die Forderungen des Personals

Unterstützt durch die Unia fordert das Personal:

  • eine generelle Lohnerhöhung von 2%
  • eine Erhöhung der Mindestlöhne um mindestens 100 Franken
  • mehr Personal
  • Schluss mit prekären Arbeitsverträgen
  • die Einhaltung des L-GAV Migros im Online-Handel

Kundgebungen am 30. Oktober

Die Unia, die grösste Gewerkschaft im Detailhandel, setzt sich gemeinsam mit dem Migros-Personal für höhere Löhne und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen ein. Am 30. Oktober finden in der ganzen Schweiz interprofessionelle Demonstrationen statt. «Lohn. Respekt. Solidarität» lautet das Motto. Auch die Migros-Angestellten sind mit von der Partie. Schliesslich haben sie für ihren Einsatz mehr verdient als ein blosses Lippenbekenntnis!